Elmiger Architekten | Zollhaus

Zollhaus

Objekt: Wohn- und Gewerbeüberbauung Zollhaus
Kurzinfo: 58 Geschosswohnungen, Kita, Büro- und Dienstleistungsflächen, Gewerbeflächen, Theater, Restaurant und Café
Ort: Zürich
Bauherrschaft: Genossenschaft Kalkbreite
Realisation: Projektwettbewerb 2015

Das Projekt Zollhaus sucht eine starke Verknüpfung mit der Quartierstruktur und ergänzt das öffentliche Leben mit einer zusätzlichen Attraktion, der Gleis- oder Quartierterrasse, einem sonnigen Erholungsraum mit Bezug zum Gleisfeld.

Das heterogen Urbane der Menschen des Langstrassenquartiers findet sein Spiegelbild im Zollhaus. Das mit- und nebeneinander der unterschiedlichen Mieter bildet der Grundstein für ein lebendiges Haus.

Das Erschliessungskonzept ist so konzipiert, dass jegliche Art der Unterteilung, von grossen zu kleinen Einheiten jederzeit ermöglicht werden kann.

Die einfache Grundstruktur mit Stützen und Deckenplatten in Kombination mit dem südlich liegenden Laubengang ermöglicht eine maximale Flexibilität resp. Anpassbarkeit an künftige heute noch unbekannte Bedürfnisse.

Der Grundriss wird durch eine klare Abstufung der Öffentlichkeitsgrade strukturiert.

Die offenen halböffentlichen Laubengänge auf der Südseite fördern den Austausch mit dem Nachbar. Die Wintergartenschicht dient der Regulierung der Privatsphäre, kann als Eingangsbereich, als Balkon, oder als Wohnraumerweiterung genutzt werden oder nach belieben von den Bewohnern bespielt werden.

Der Fokus des energetischen Konzeptes liegt in der Minimierung des Energieaufwandes und in der Integration von aktiven und passiven Massnahmen. Wichtige Bestandteile sind die kompakte Gebäudevolumetrie, sowie die durchgehende Klimapufferzone (Wintergarten, Windfang) auf der Südseite der beiden grösseren Gebäuden.